Pflege

Ein Tip noch zur Pflege der Zeltbahnen: Baum–wolle ist ein Natur–produkt. Es „arbeitet“ bei Wind und Wetter, es dehnt sich in der Sonne und zieht sich zusammen, wenn es feucht wird. Niemals zu stark spannen und über–dehnen. Nicht nur Ösen können dabei ausreißen, sondern die Teile ändern ihre Form und passen später nicht mehr einwandfrei aneinander.

Beim allerersten Ge–brauch kann es bei einem ersten starken Regen vorkommen, daß ganz leicht Wasser durch–sprüht. Auch die vor–handene Impräg–nierung kann dieses nicht ganz verhindern. Baumwolle besitzt eine natürliche Quellfähigkeit und das Zeltgewebe hat die Eigenschaft, daß es mit der Zeit immer dichter wird. Bei nagelneuem Material muß diese Eigenschaft erst noch einsetzen. Leichte Feuchtigkeit ist dabei kein Problem, aber der erste Gewitterschauer kann möglicherweise noch nicht ganz verkraftet werden.

Zelte aus Baumwollstoff oder Mischgewebe niemals feucht lagern! Falls der Abbau einmal im Regen vorgenommen werden muß, sollten die Planen so schnell wie möglich lose zum Trocknen aufgehängt werden. Sonst bilden sich Stockflecken, die nicht - wie manchmal vermutet - nur Schmutz darstellen und durch Reinigung beseitigt werden können, sondern die als Schimmelpilze eine zerstörende Wirkung auf das Gewebe ausüben.

Bei einem richtigen Umgang mit den Zelten können Kohten und Jurten uralt werden. Ausgebleichte, schon fast hellgraue Exemplare, die man immer wieder antreffen kann, zeugen von langjährigen Einsätzen.

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